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Simonetta Sommaruga

«Open Source Software in der Bildung fördert das Informatikverständnis und hilft den digitalen Graben in der Bevölkerung zu schliessen.»
Simonetta Sommaruga
Ständerätin Kt. Bern

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Open Source Whitepaper

mit Statements von ICT-Persönlichkeiten

Open Source Software bietet viele Vorzüge gegenüber proprietärer Software, bloss ist dies erst wenigen wirklich bewusst. Um dem entgegenzuwirken, gibt die /ch/open ein neues Whitepaper zu den Vorteilen von Open Source Lösungen heraus – ergänzt mit Statements von Kaderleuten aus Politik, öffentlicher Verwaltung, Wirtschaft und Forschung.

«Einmal entwickeln – mehrfach anwenden sowie offene Standards sind zentrale Grundsätze der E-Government Strategie Schweiz. Entsprechend stellt Open Source Software eine grosse Chance für das E-Government in unserem Land dar». äussert sich Peter Fischer, Delegierter der Informatikstrategie Bund. Auch Ruedi Noser, Nationalrat des Kantons Zürich, ist überzeugt: Die Innovationskraft des ICT Standorts Schweiz wird durch den vermehrten Einsatz und die Weiterentwicklung von Open Source Software gestärkt. Noch zahlreiche weitere Persönlichkeiten wie Stefan Arn (Präsident ICTswitzerland), Simonetta Sommaruga (Ständerätin Kanton Bern) oder Jochen Schneider (CIO Postfinance) äussern sich positiv zum vermehrten Einsatz von Open Source Software.

Die Vorteile sind vielfältig: Einerseits wächst das Interesse an Open Source Software besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit der Erwartung, ICT-Kosten zu senken. Diese Erwartung wird nicht enttäuscht, denn mit dem Einsatz von Open Source Lösungen lassen sich kurzfristig Lizenzpreise sparen, was beispielsweise laut einer neuen TCO-Studie von Alfresco die Kosten eines Enterprise Content Management Systems bis zu 96% senkt. Beim Einsatz von Open Source Technologien sinkt aber auch die Abhängigkeit zum Software-Hersteller, was die Verhandlungsstärke erhöht und langfristig die ICT-Kosten verringert. Laut der 2006 veröffentlichten Studie «Economic impact of FLOSS on innovation and competitiveness of the EU ICT sector» im Auftrag der Europäischen Kommission sparen Unternehmen dank dem Einsatz von Open Source Software heute rund 36% an Software-Ausgaben – der volkswirtschaftliche Mehrwert wird offensichtlich.

Andererseits bietet Open Source Software aber noch weitere Vorteile als blosse Kosteneinsparungen. Besonders für öffentliche Einrichtungen macht der strategische Einsatz von Open Source Lösungen Sinn, da damit Investitionen in ICT-Systeme nachhaltig gesichert sind, Wirtschafts- und Innovationsförderung betrieben wird, mehr Sicherheit und Transparenz hergestellt werden kann sowie die gesellschaftliche Chancengleichheit vorangetrieben wird.

Diese Vorteile, aber auch Hemmfaktoren bei der Verbreitung von Open Source Software, typische Vorurteile und zahlreiche Informationsquellen werden im Whitepaper erläutert. Die gedruckte Publikation kann für Fr. 10.- bei der /ch/open bestellt sowie als kostenloses PDF heruntergeladen werden.

Weitere Informationen: Matthias Stürmer, matthias.stuermer@ch-open.ch, +41 76 368 81 65

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Letzte Änderung: 17. Mar 2009

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