OBL-Kurzvorträge 2003
Eine Präsentation von Fachthemen wäre wünschenswert. (Vortrag von etwa 10 bis 15 Minuten.)
Bitte senden Sie uns Ihr Abstract - als ReferentIn sind Sie zum Essen eingeladen!
5.11.03 ZH: Zertifizierung im Projektmanagement - der international anerkannte Kompetenznachweis
Referent
Dr. Daniel T. Baumann, Eidg. Forschungsanstalt für Obst-, Wein- und Gartenbau
Dr. Daniel T. Baumann arbeitet als Bereichsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Obst-, Wein- und Gartenbau in Wädenswil. Als Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Projektmanagement (SPM) und des Vereins zur Zertifizierung im Projektmanagement (VZPM) setzt er sich für die Entwicklung und Verbreitung von Projektmanagement in Forschung, Wirtschaft und Verwaltung ein.
Abstract
Der Erfolg von Projekten definiert sich über die Erfüllung der Kunden- resp. Auftraggebererwartungen in Bezug auf Leistungen, Qualität, Kosten und Termineinhaltung. Professionelles Projektmanagement ist das zentrale Kriterium für den Projekterfolg. Eine hohe Projektmanagement-Kompetenz ist deshalb ein unverzichtbarer Erfolgsfaktor für Projektpersonal, Unternehmen und Organisationen in denen Projekte eine wichtige Rolle spielen und damit für die Gesellschaft. Der Verein zur Zertifizierung im Projektmanagement (VZPM) zertifiziert die Projektmanagement-Kompetenz von Personen mit dem Ziel,
- ihre beruflichen Möglichkeiten und ihren Marktwert zu steigern,
- den Projekterfolg in Unternehmen und damit deren Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und
- Projektmanagement zum Nutzen der Wirtschaft, Wissenschaft und der Gesellschaft auf hohem Niveau zu etablieren.
Die Zahl der Zertifizierungen hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Bis Ende 2002 wurden weltweit in 32 Ländern total etwa 6’000 Personen im Projektmanagement in den verschiedensten Branchen nach den Richtlinien der International Project Management Association (IPMA) zertifiziert. Das IPMA- Zertifizierungs-Konzept umfasst vier Ebenen: ProjektassistentIn, ProjektleiterIn, ProjektmanagerIn und ProjektdirektorIn. Das Assessment beruht auf einer Beurteilung des Wissens und der Erfahrung in 42 Bereichen des Projektmanagements und zusätzlich der Einschätzung des persönlichen Verhaltens des Kandidaten. Die Beurteilung durch zwei Assessoren stützt sich dabei, je nach Zertifizierungslevel, auf eine Selbstbeurteilung, Projektberichte und ein Interview. Weitere Informationen zur Zertifizierung im Projektmanagement sind auf www.vzpm.ch zu finden.
Download: Vortragsfolien, (pdf, 540 KB)
1.10.03 ZH: FOSS (Free und Open Source in der öffentlichen Verwaltung)
Referent
Dieter Klemme, ISB (Informatikstrategieorgan Bund)
Dieter Klemme war seit 1983 im System Management von Host, Unix und Windows Systemen tätig. Vor seinem Übertritt ins ISB leitete er bei der Ascom und zuletzt während 5 Jahren im Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) die Systemtechnik. Seit dem Frühjahr 2000 ist Dieter Klemme als Projektleiter für den Aufbau der Informatikarchitektur der Bundesverwaltung verantwortlich.
Zusätzlich leitet er seit dem April dieses Jahres das Projekt "Free and Open Source Software" Strategie der Bundesverwaltung.
Abstract
- Auftrag und Vorgehen
- IST-Situation FOSS in der Bundesverwaltung
- IST-Situation FOSS in den Kantonen
um zu einer FOSS Strategie für die Bundesverwaltung zu kommen.
Download: Vortragsfolien (pdf, 347 KB)
3.9.03 ZH: Linux Zertifizierungen
Referent
Felix Ritter, Digicomp AG
Felix Ritter von der Digicomp AG gibt einen Überblick über aktuelle Linux-Zertifizierungs Programme (Linux+, LPI, RHCE, etc). Im Vordergrund stehen Ausbildungs- und Zertifizierungs-Möglichkeiten in der Schweiz.
Abstract
Wer bietet die Kurse und die Prüfungen an? Wie läuft eine Zertifizierung ab? Die detaillierten Inhalte der einzelnen Programme werden nur kurz gestreift.
Download: Vortragsfolien (pdf, 100 KB)
18.7.03 BE: Inside Debian or: 10 Reasons why nothing but Debian
Referent
Martin F. Krafft, The Debian Project
Martin was born in Munich, Germany only 24 years ago. He studied computer science and psychology in the USA and now strives for a doctorate degree at the Artificial Intelligence Laboratory of the University of Zurich. To earn his money, he teaches network security for the Munich-based AERAsec GmbH. Martin has been with Debian since 1996.
Abstract
Debian is a reliable and consistent operating system, created by people who wanted nothing but a system that works, and which facilitates a lot of the tasks of system administration. Nowadays, many professionals and private persons favour Debian over other distributions because of its transparency and high quality. But Debian is more than that; Debian is also a strong, goal-oriented community that abides to uncompromising quality control and provides unquantifiable experience from the almost 1000 developers. As an active developer, I would like to take the opportunity to shine some light onto the Debian system as well as the community, and to give you an objective set of criteria for when Debian is the best choice.
2.7.03 ZH: Debian GNU/Linux von innen beleuchtet
Referent
Martin F. Krafft, The Debian Project
Vor 24 Jahren in München geboren, studierte ich Informatik und Psychologie in den USA, bevor ich meine Doktorandenstelle am AILab der UniZH antrat. Bei Debian bin ich seit 1996 aktiv und verdiene mein Geld als Trainer bei der Münchner AERAsec GmbH im Bereich der Netzwerksicherheit.
Abstract
Debian ist mehr als ein Betriebssystem. Es ist eine starke, zielgerichtete Gemeinde, die nicht zuletzt durch kompromisslose Qaulitaetskontrolle und unabschaetzbarer Erfahrung ein System auf die Beine gestellt hat, das heute im professionellen wie im privaten Bereich anderen vorgezogen wird. Als aktives Entwicklermitglied wuerde ich gerne diese Moeglichkeit nutzen, um Ihnen das Projekt und das Betriebssystem genauer vorzustellen.
4.6.03 ZH: Ganzheitliche Strategische Führung
Referent
Christian Wiedemann, geneva knowledge group
Christian Wiedemann, lic. oec. HSG, ist Geschöftsführer der geneva
knowledge group.
Abstract
Wie kann ich Komplexität in den für mein Unternehmen relevanten Umwelten wie "Absatzmarkt", "Technologie" oder "Gesetzliche Bestimmungen" besser verstehen?
Wie lassen sich strategisch bedeutende Wirkungskreisläufe identifizieren? Teilen wir in unserem Unternehmen eine gemeinsame "Wirklichkeit" darüber, wie unser Geschäft "funktioniert"?
Welche positiven bzw. negativen Rückkoppelungen lösen meine strategischen Aktivitäten aus? Welche Einflussgrössen kann ich effektiv lenken und welche nicht, bzw. wo sitzen die Hebel der Veränderung? Wie kann ich Synergiepotenziale gezielt identifizieren?
Mittels der Anwendung der Methode des "Vernetzten Denkens" (nach Prof. P. Gomez und Prof. G. Probst) können im Rahmen von Strategieentwicklungs-Prozessen Antworten auf obige und andere Fragen gefunden werden. Die Kurz-Präsentation zeigt dabei die Möglichkeiten und Grenzen dieses Ansatzes auf.
Download: pdf (52 KB), ppt (78 KB)
14.5.03 ZH: Standardisierung von Datenmodellen
Referent
Patric Bhend, Geschäftsführer Stiftung InsDOM
Patric Bhend ist seit Anfang dieses Jahres Geschäftsführer der Stiftung InsDOM. Berufsbegleitend studiert er seit 2001 an der Privaten Hochschule Wirtschaft PHW in Bern Betriebsökonomie. Nach Abschluss des Gymnasiums leitete er im Kanton Schwyz einen kleinen Musikverlag und schloss gleichzeitig das KV ab. Ab 2000 arbeitete er im Zentralsekretariat der SP Schweiz als Assistent des Generalsekretärs.
Abstract
Was bringen offene Datenmodelle? Wie kann man mit ihnen Mehrwert schaffen? Produktesicherheit für die Hersteller, Mitnahme der Datenmodelle bei Systemwechsel, Transparenz der Lösungen, neue Möglichkeiten. Für offene Systeme braucht es auch offene Datenmodelle. Der Gründer der Stiftung InsDOM beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit der Harmonisierung von Geodaten und dessen Modellen. Am Pilotprojekt sachseln-geo.ch werden die neuesten Anwendungsbeispiele vorgestellt.
2.4.03 ZH: Die Interessen der /ch/open zum Thema eGovernment
Referent
Marco Demarmels, /ch/open-Vorstand
Marco Demarmels ist seit 15 Jahren in der IT als Entwickler und seit 5 Jahren als Unternehmer tätig. Er ist seit 1990 Mitglied und seit 1998 Vorstandsmitglied der /ch/open und vertritt den Verein auch im eCH Vorstand.
Abstract
Das ISB (Informatik Strategieorgan des Bundes) hat den Verein eCH geschaffen. Er soll Richtlinien für eGovernment erarbeiten. Die /ch/open ist mit ihren Mitgliedern stark vertreten und will sicherstellen, dass Standards verwendet werden und offene Systeme zum Einsatz kommen.
5.3.03 ZH: Security Wissensmarktplatz
Referent
Markus Schilling, Verein Security Wissensmarktplatz
IT Consultant für Kommunikation und Sicherheit sowie Schweizer Vertreter im Vorstand des Vereins Security Wissensmarktplatz
Abstract
Der Verein "Security Wissensmarktplatz" ist eine unabhängige Organisation, die Firmen und Institutionen in allen Bereichen der System- und Netzwerksicherheit unterstützt. Entstanden aus der Kooperation führender Unternehmen aus Österreich und der Schweiz, will dieser Verein Bewusstsein für den komplexen Themenbereich IT-Security schaffen. Mit seinem Aus- und Weiterbildungsangebot richtet er sich an Unternehmen des gesamten deutschsprachigen Raumes. Der "Wissensmarktplatz" ist Anstoss zu Know-how-Transfer und bildet ein neues, grenzübergreifendes Netzwerk.
Herr Schilling stellt den Verein vor und sucht die Kooperation mit interessierten Firmen und Vereinen.
19.2.03 BE: "Network Identity": The Heart of Web Services
Referent
Jean-François Leber, Sun Microsystems
Abstract
Sophisticated technologies plus the reliable knowledge of the identity standing behind each B2E, B2B or B2C interaction / transaction bear a significant potential for reducing complexity, cost and risk, as well as for improving revenue, satisfaction and loyalty.
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http://www.sun.com/2002-1203/feature/
Liberty Allianz
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5.2.03 ZH: Standard für e-Trust im e-Business
Referent
Dr. Thomas Fehlmann, Convenor AT2, CEN/ISSS WS/e-Trust
Der Vortragende arbeitet seit 2001 mit dem SNV und der Europäischen Normenkommission CEN/ISSS an diesem Standard mit als Convenor für den Teil 2: Geschäftsprozesse.
Abstract
Der Schweizerische Normenverband SNV gibt Anfangs 2003 einen Standard für e-Trust im e-Business heraus. Dieser behandelt die drei Aspekte
- Gesetzliche Anforderungen
- Anforderungen an Geschäftsprozesse und
- Anforderungen an das Sicherheitsdispositiv.
Der Vortrag gibt einen Überblick und zeigt, welche Auswirkungen dieser Standard für Entwickler hat.
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