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Beowulf Cluster: Skalierbare Supercomputer Lösung für kleine bis grosse Unternehmen

Ein Erfahrungsbericht mit MOSIX

Datum: 12.3.2003
Download: Einführung, pdf (290 kB)
Beispiel Mosix Teil 1 (A. Stomas), pdf (2,1 MB)
Beispiel Mosix Teil 2 (M. Schindler), pdf (2,3 MB)
Referenten: Anastasios Stomas, SFI Technology Services, Marc Schindler, VA-Tech
Abstract: Linux/Beowulf-Cluster sind eine günstige, skalierbare Alternative zu traditionellen Hochleistungsrechnern für Visualiserungen, Simulationen, wissenschaftliche Anwendungen und vieles mehr. Mit MOSIX werden Aufgaben automatisch in den Cluster verteilt. Für viele Applikationsbereiche bietet es eine flexible und für den Administrator und den Benutzer einfach zu handhabende Umgebung.

Die Firma VA TECH HYDRO beliefert weltweit Wasserkraftwerke mit sämtlichen mechanischen und elektronischen Komponenten. Für die Auslegung der Turbinen müssen zum Teil aufwändige numerische Modellrechnungen (CFD, Computational Fluid Dynamics) durchgeführt werden, um die Form der Turbinenschaufeln und damit den Wirkungsgrad zu optimieren. Bisher wurden diese Rechnungen auf Grossrechnern durchgeführt, welche alle paar Jahre ersetzt werden mussten. Nun wurde kein weiterer Grossrechner mehr gekauft, um diesen Anforderungen gerecht zu werden, sondern ein Cluster von Intel Server mit MOSIX.

Wie sieht Beowulf mit MOSIX in der Praxis aus? In diesem Vortrag wird zum Einsatz, der Inbetriebnahme und den Applikationen Stellung genommen.

Programm: Einführung in Mosix: Anastasios Stomas, SFI Technology Services
  • prinzipielle Arbeitsweise eines MOSIX-Clusters und die sich daraus ergebenden Konsequenzen
  • geeignete Problemklassen
  • Vor- und Nachteile eines solchen Konzeptes
Einsatz bei VA-Tech: Marc Schindler, VA-Tech
  • Ziel des Projektes
  • Warum MOSIX
  • Applikations-Abhängigkeiten
  • Realisierung und Stolpersteine
  • Benutzer Akzeptanz
  • Weiteres Vorgehen
Biography: Marc Schindler hat an der ETH Zürich Geophysik studiert. Nach 11 Jahren Tätigkeit auf dem Gebiet der Grundwassermodellierung ist er 1999 in die VA TECH HYDRO eingetreten. Neben Netzerstellung, Modellrechnung und Toolentwicklung betreut er die Rechnerinfrastruktur für die CFD-Berechnungen.

Anastasios Stomas hat an der Universität Wuppertal (Deutschland) Physik studiert.
Er war als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen eines Satellitenexperimentes der Arbeitgruppe Atmosphärenphysik während zwei Missionen bei der NASA tätig.
Seit Mitte 2000 betätigt er sich bei der Dübendorfer Firma SFI Technology Services AG mit Open Source Projekten im allgemeinen und Clustering im besonderen.

Letzte Änderung: 19. Nov 2007

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